Günzburger überlisten auch den Tabellendritten klar. Was sie noch erreichen wollen

„Die Meisterschaft ist nicht genug.“ So lautet offensichtlich das Motto der Tischtennis-Männer aus dem VfL Günzburg. Seit einer Woche stehen sie als Titelträger der 2. Bezirksliga Nord fest. Drei Spieltage vor Saisonende wurde bei einer bis dorthin historischen Punkteausbeute von 30:0 kräftig gefeiert. Nun wollen die Legostädter natürlich ihre weiße Weste wahren. Und das unterstrichen sie mit einem neuerlichen 9:1-Kantersieg eindrucksvoll – diesmal gegen den Tabellendritten TSG Augsburg-Hochzoll II, der immerhin noch leise Aufstiegshoffnungen pflegt.

Mitentscheidend für Günzburgs 16. Sieg im 16. Saisonspiel war wieder einmal die beeindruckende Doppelstärke. Die wurde diesmal begünstigt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Hochzolls Nummer eins, Ausnahmekönner Matthias Pässler. Die eingespielten VfL-Paarungen Schuhmair/Damm, Wührer/Wojnarowicz sowie Hofmann/Lindenmayer ließen hier gerade einmal einen Satzgewinn der Gäste zu. Im vorderen Paarkreuz fand Günzburgs Spitzenspieler Alex Wührer endlich wieder zu gewohnter Spielstärke zurück und entschied beide Einzel klar und deutlich für sich. Michael Wojnarowicz beherrschte seinen Gegner ebenso deutlich wie das hintere Paarkreuz um Christian Damm und Fabian Lindenmayer, die ohne Satzverlust siegten. In der Mitte baute Sandro Hofmann mit seinem Drei-Satz-Sieg seine ligaweite Topbilanz auf 14:2 Punkte aus.

Einen aus VfL-Sicht perfekten Spieltag vereitelte ausgerechnet der sonst so zuverlässige Günzburger Kapitän Thomas Schuhmair. Nach klarer 2:0-Satzführung versagten ihm nun bereits zum vierten Mal im Entscheidungssatz die Nerven, was ihn nach eigener Aussage „nur bedingt bezirksoberligatauglich“ macht.


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