Das 8:8 gegen Post Augsburg II wird wie ein Sieg gefeiert

Nach zwei souveränen Heimsiegen gegen Seeg (9:4) und Großaitingen (9:0) ging es für die erste Herrenmannschaft des VfL Günzburg am sechsten Spieltag in der 1. Tischtennis-Bezirksliga zum zweiten Mal auf Reisen – diesmal führte der Weg des zweimaligen Aufsteigers nach Augsburg zur klar favorisierten Bayernligareserve des Post SV. Trotz des berufsbedingten Ausfalls seiner etatmäßigen Nummer drei Alexander Wührer überzeugte der VfL mit großem Kämpferherz und entführte nach fast fünfstündiger Spielzeit – durch zwei kurzfristig krankheitsbedingte Ausfälle des Gastgebers zugegebenermaßen etwas glücklich – einen Punkt aus Augsburg, der sich rückblickend dem Spielverlauf nach wie ein Sieg anfühlt.

Dass die Donaustädter am vergangenen Wochenende ihren fünften Tabellenplatz behaupten konnten, lag vornehmlich an ihrer neuerlichen Doppelstärke, wobei das intensive Training der letzten Wochen so langsam Früchte zu tragen scheint: Relativ klaren Vier-Satz-Siegen von Wojnarowicz/Lindenmayer und Schuhmair/Damm stand hier lediglich ein Spielverlust von Hofmann/Kastl gegenüber. Nervenstärke bewies der VfL dann in den Einzelbegegnungen, als man vier Fünf-Satz-Spiele allesamt für sich entscheiden konnte: Günzburgs „Number One“ Sandro Hofmann gelang dies gleich zweimal im vorderen Paarkreuz, Thomas Schuhmair in der „Mitte“ und Fabian Lindenmayer nach leidenschaftlichem Kampf an „Brett drei“ (9:11, 12:10, 12:14, 13:11, 11:9). Den wichtigen, achten Punkt markierte Michael Wojnarowicz, wobei Christian Damm, dem „Joker“ Volker Kastl sowie dem abschließenden Schlussdoppel Wojnarowicz/Lindenmayer durch einen finalen, neunten Punkt der ganz große Wurf diesmal leider verwehrt blieb


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